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IPS-Teilnehmerinnen 2008 trafen sich mit dem Vorsitzenden des Seimas, Česlovas Juršėnas


Am 2. September 2008 wurden die Stipendiatinnen des deutschen Bundestages 2008 aus Litauen, Kristina Pešelytė, zurzeit tätig als Projektassistentin in der Nichtregierungsorganisation IWO und wohnhaft in Berlin, und Rūta Jazukevičiūtė, Referentin der Abteilung für E-Kommunikation des litauischen Außenministeriums, zum litauischen Parlament (Seimas) eingeladen. Im Seimas führten sie ein Gespräch mit dem Vorsitzenden des Seimas, Česlovas Juršėnas.

Česlovas Juršėnas

Nach Meinung des Vorsitzenden des Seimas ist das Internationale Parlaments-Stipendium, das jährlich an über 100 Studenten aus 28 europäischen Staaten und den USA gewährt wird, eine hervorragende Gelegenheit nicht nur politische Entscheidungsprozesse kennen zu lernen und Erfahrungen im Bereich der politischen Arbeit zu sammeln, sondern auch die Beziehungen zwischen den am Programm teilnehmenden Staaten zu stärken. Die heutigen Stipendiaten übernehmen in einigen Jahren die Verantwortung für das politische, wirtschaftliche und soziale Leben ihres Heimatlands, also hilft die erworbene Erfahrung und Beziehungen in dieser nicht leichter Arbeit, - so Česlovas Juršėnas. Außerdem darf nicht vergessen werden, dass Politik auch Beruf ist, den man erlernen muss.

Die Stipendiatinnen 2008 berichteten dem Vorsitzenden des Seimas über das fünfmonatige IPS-Programm, im Rahmen dessen sie ein Praktikum in Büros von Abgeordneten des deutschen Bundestages absolvierten, an den Veranstaltungen und Seminaren teilnahmen und eine Vorlesungsreihe der drei Berliner Universitäten besuchten.

Kristina und Rūta freuten sich, dass eine der wichtigsten politischen Personen in Litauen ihnen so viel Zeit widmete und Interesse zeigte.